Gebärmutterhalskrebs

Krebs des Gebärmutterhalses
(Zervixkarzinom)


Der Gebärmutterhals verbindet die Scheide mit der Gebärmutterhöhle und endet im Gebärmuttermund. Gebärmutterhalskrebs wird nach heutigen medizinischen Erkenntnissen durch Papilloma-Viren verursacht. Papilloma-Viren werden durch Geschlechtsverkehr übertragen. Im Zusammenhang mit dem Zervixkarzinom spielen Risikofaktoren eine wesentliche Rolle (s. weiter im Text).

Vor allem die Hochrisiko-Typen HPV 16 und 18 sind bei der Entstehung dieses Krebses beteiligt. Die HPV-Viren 6 und 11 sind für meist für die gutartigen Feigwarzen im Genitalbereich verantwortlich. Schätzungsweise 80 % der Frauen infizieren sich mindestens einmal in ihrem Leben mit HPV-Viren. Am häufigsten erkranken Frauen im Alter zwischen 40 und 55 Jahren sowie nach dem 60. Lebensjahr. Nur eine persistierende (fortbestehende) Infektion führt aber zu Zellveränderungen am Gebärmutterhals. In der Mehrzahl der Fälle heilt die Infektion ohne gesundheitliche Folgen von alleine aus oder wird vom Körper unterdrückt. Nur in etwa 10% der Fälle überleben die HP-Viren den Angriff der Abwehrzellen und können so Jahre später zu Gebärmutterhalskrebs führen.

  • Jede Blutung nach der Menopause sollte abgeklärt werden.
  • Durch regelmässige gynäkologische Untersuchungen mit Abstrich und Zelluntersuchungen können Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs früh entdeckt werden. Kein anderer Krebs ist so eindeutig und frühzeitig erkennbar wie das Zervixkarzinom.
  • Wenn der Gebärmutterhalskrebs frühzeitig erkannt wird, ist die Prognose in der Regel gut und eine Heilung wahrscheinlich.
  • Hat sich der Krebs in andere Nachbarorgane ausgebreitet oder Metastasen in andern Organen gebildet, verschlechtern sich die Heilungschancen.

Humane Papillomaviren (HPV)

Über 100 verschiedene Papilloma-Viren haben die Forscher bis heute identifiziert. Papillomaviren befallen Plattenepithelzellen. An einigen Körperstellen sind die Epithelzellen besonders verletzlich (Gebärmutterhals, After, Penis). Viren haben die Eigenschaft, dass sie ihre Erbsubstanz in eine Körperzelle einbringen. Nach und nach werden dadurch bestimmte Gensequenzen (Onkogene) eingeschaltet, die die Zelle entarten lassen. Je nach ihrem Entartungspotenzial unterteilt man die Viren in verschiedene Risikogruppen. Einige dieser Viren verursachen gutartige Warzen, die man auch als gutartige Hauttumore bezeichnen könnte. Aus der Familie der Papilloma-Viren (HPV) werden HPV 16 und 18 mit Gebärmutterhalskrebs in Verbindung gebracht.

Viele der sexuell aktiven Frauen tragen den Virus in sich, nur bei den wenigsten entsteht jedoch eine krebsartige Veränderung. Forscher der Universität School of Medicine von Indiana belegen nun, dass vier von fünf jungen, sexuell aktiven Frauen mit dem HPV infiziert sind und davon wiederum 39 Prozent mit dem Hochrisiko-Typ. Die Wissenschaftler stellten die Hypothese auf, dass die hohe kumulative Verbreitung der HPV-Infektionen in ihrer Studie in erster Linie auf die hohe Zahl an Abstrichen zurückzuführen ist, die von jeder Teilnehmerin entnommen wurden. Viele der Infektionen waren nur für wenige Wochen nachweisbar und wären vermutlich übersehen worden, wenn die Intervalle zwischen den Abstrichen grösser gewesen wären.

  • Der Virus wird durch Geschlechtsverkehr übertragen. Hauptüberträger des Virus sind Männer, nicht beschnittene Männer übertragen das Virus stärker.
  • HPV-Viren spielen eine ursächliche Rolle bei gutartigen Genitalwarzen (Kondylome), Penis- und Analkarzinomen des Mannes und anderen, seltenen Krebserkrankungen.
  • HP-Viren sind zu 95 Prozent in Zellveränderungen am Gebärmutterhals zu finden, ihr Vorhandensein allein verursacht aber noch keinen Krebs. Es braucht dazu bestimmte Risikofaktoren.
  • 13 der HPV-Subtypen gelten mittlerweile als gesichert krebsauslösend, die Hälfte dieser Fälle ist auf die Typen 16 und 18 zurückzuführen.
  • In der Schweiz ist die Häufigkeit des Gebärmutterhalskrebses seit Einführung der Vorsorguntersuchung deutlich zurückgegangen.
  • Frauen sind 5 Jahre nach Beginn der sexuellen Aktivität zu 50% mit Papillomaviren infiziert.
  • Bis zu 80% aller Frauen sind irgendwann einmal (meistens im Alter von 20 bis 35), vorübergehend HPV-positiv. Bei der Mehrzahl dieser Infektionen kann das Immunsystem die Viren eliminieren, so dass nach zwei Jahren keine Infektion mehr nachweisbar ist.
  • Die Infektion führt v.a. bei Frauen im Alter zwischen 25 bis 35 Jahren zu Zellveränderungen im Bereich des Gebärmutterhalses, des Muttermundes, die als Krebsvorstufen betrachtet werden. Subjektiv machen die Vorstufen selten Beschwerden. Manchmal kommt es zu Ausfluss, Schmierblutungen oder Blutungen nach Geschlechtsverkehr.
  • Nur bei ca. 10% bleibt die Infektion über lange Zeit bestehen und kann zu Veränderungen der Gebärmutterhalszellen bis hin zur Entwicklung eines Gebärmutterhalskrebses führen (bei ca. 1% der Frauen).

Risikofaktoren für eine HPV-Infektion

  • Alter
  • Ungeschützter Geschlechtsverkehr
  • Mangelnde Hygiene oder vorangehende Infektionen im Genitalbereich (z.B. Herpesinfektion, Chlamydien, Feigwarzen, Tripper), frühe sexuelle Aktivitäten, häufig wechselnde Sexualpartner
  • Immunschwäche
  • Pille (2005 hat die Krebsforschungsagentur der WHO 150 Studien zur Pille und ihren Risiken ausgewertet und festgestellt, dass sie das Risiko eines Gebärmutterhalskrebses erhöht)
  • Spirale
  • Genetische Faktoren
  • Schlafdefizit
  • Starke seelische und körperliche Belastungen
  • Hohe Geburtenzahl
  • Rauchen

Es wird vermutet, das Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes II und Myome das Risiko eines Gebärmutterkrebses erhöhen. Dies deckt sich auch mit den Erfahrungen im homöopathischen Praxisalltag (Miasmatik).

Bei Brustkrebspatientinnen, die mit dem Hormonpräparat Tamoxifen (Anti-Östrogen) behandelt werden, kann das Risiko ebenfalls erhöht sein.

Symptome

Gebärmutterhalskrebs entwickelt sich sehr angsam über Vorstufen und macht im Frühstadium selten Beschwerden. Im Vorstadium können sich kleine Veränderungen der Zellen selber zurückbilden. Dabei reicht es, diese durch engmaschige Kontrollen (PAP-Abstrich) zu beobachten. Meist macht der Gebärmutterhalskrebs erst im fortgeschrittenen Erkrankungsstadium Beschwerden.

  • Unregelmässige Blutungen (Zwischenblutungen), Schmierblutungen nach dem Geschlechtsverkehr
  • Im fortgeschrittenen Stadium: Süsslich riechender, teilweise wässrig-rosiger/blutiger, schwarzbrauner oder eitriger Ausfluss aus der Scheide. Schmerzen im Becken- und Rückenbereich
  • Ist der Tumor weiter fortgeschritten, in die Blase oder bis an die Beckenwand einwächst, treten weitere Symptome hinzu: Harnwegsinfekte, Blut im Urin, Rückenschmerzen infolge einer Nierenstauung.
  • Anschwellen der Beine
  • Unerklärliche Gewichtsabnahme
  • Abnahme der Leistungsfähigkeit

Wenn diese Beschwerden auftreten muss es sich nicht um Krebs handeln. Sie kommen auch bei einigen anderen Krankheiten wie Entzündungen oder gutartigen Geschwülsten vor. Es sind daher immer diagnostische Abklärungen notwendig.

Diagnose

Die Diagnose erfolgt durch die Vorsorgeuntersuchungen und Abstrich (Pap-Test). Bei einem Pap-Abstrich werden Zellen des Gebärmutterhalses auf Veränderungen untersucht. Je nach Zellbefund werden die Abstrichergebnisse in die Stufen PAP I bis V eingeordnet. Gynäkologen/Innen empfehlen den Frauen, die dreimal nacheinander in einem jährlichen Abstand einen normalen Pap I oder II hatten, einen weiteren Abstrich im Abstand von drei bis fünf Jahren.

Ursachen eines erhöhten Pap-Wertes sind Entzündungen. Einem erhöhten Wert der sich nicht bald wieder normalisiert, liegt in den allermeisten Fällen eine Infektion mit Human Papilloma Viren (HPV), insbesondere den sogenannte Hoch-Risiko-Viren zugrunde. Ohne Risikofaktoren entstehen keine dauerhafte Dysplasien. Zellveränderungen entwickeln sich in der Regel sehr langsam. Es bleibt also auch bei einem erhöhten Pap-Wert genügend Zeit, um sich z.B. immunstabilisierend mittels Klassischer Homöopathie behandeln zu lassen.

  • Kolposkopie: Mit Hilfe eines Vergrößerungsglases (Kolposkop) kann der Arzt die Oberfläche von Muttermund und Scheide betrachten. Durch die Lupenoptik können kleine Veränderungen erkannt werden.
  • Abstrich (Pap-Test): Zur Abschätzung des aktuellen Krebsrisikos ist ein positives Testergebnis nicht ausreichend. Der Test sollte nach einem halben Jahr wiederholt werden. Ist der Test immer noch positiv, kann eine Biopsie gemacht werden. Die Zelluntersuchung (Zytologie) und die lupenoptische Betrachtung (Kolposkopie) des Gebärmutterhalses ermöglichen in über 90 Prozent aller Fälle eine korrekte Identifizierung bösartiger Veränderungen.
  • Biopsie (Gewebeentnahme). Sie wird gemacht, um durch die Gewebeuntersuchung festzustellen, ob die Zellen am Gebärmutterhals bereits verändert sind und wenn ja, wie weit diese Veränderung fortgeschritten ist. Mit einer Biopsiezange wird dazu ein kleines Gewebestück vom Gebärmutterhals entnommen. Die Gewebeprobe wird anschließend unter dem Mikroskop begutachtet (histologische Untersuchung).
  • Konisation: Nicht immer kann die Diagnose mit einer Biopsie eindeutig gestellt werden. Mit Hilfe einer Konisation wird unter Narkose ein kegelförmiges Gewebestück aus dem Muttermund und Gebärmutterhals herausgeschnitten (Laser oder elektrische Schlinge). Gleichzeitig wird eine Ausschabung der Gebärmutterschleimhaut (Kürettage) gemacht. Die Gewebekegel und Gewebeschnitte werden anschliessend im Labor untersucht. Als Komplikationen nach einer Konisationen können stärkere Blutungen, Sterilität durch Vernarbungen, Gebärmutterhalsschwäche auftreten.

Oft werden Frauen zu schnell zu einer Konisation gedrängt. D.h. eigentlich könnte im sechsmonatigen Abstand der Abstrich wiederholt werden. Erst nach einem Jahr sollte mittels einer Kolposkopie und Biopsie geprüft werden, ob eine Konisation überhaupt notwendig ist.

  • Ultraschall durch die Scheide
  • Darm- und Blasenspiegelung
  • Computertomographie (Bestimmung der Tumorausdehnung)
  • Röntgenaufnahmen zum Ausschluss von Metastasen (Tochtergeschwülste in der Lunge) und der Bestimmung  der Tumorausdehnung.
  • Blutentnahme zur Messung der Tumormarker

Behandlung

  • Strahlentherapie
  • Chemotherapie
  • Operation (Gebärmutter, Eierstock)

Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV)


Die STIKO (Ständige Impfkommission) am Robert Koch Institut empfiehlt die HPV-Impfung Gardasil ® für alle Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren. Die Impfung sollte vor dem ersten Geschlechtsverkehr abgeschlossen sein. Laut Europäischer Arzneimittelbehörde (EMEA) soll der Impfstoff nicht bei Frauen, die schon infiziert sind wirken. Die Impfungen müssten nach heutigem Wissensstand alle fünf Jahre wiederholt werden. Momentan ist nicht nachgewiesen, dass die Impfung einen Nutzen nach einer ausgeheilten Infektion hat.

  • Die Impfung Gardasil® gegen HPV 16 und 18, schützt nicht gegen Infektionen mit anderen Virustypen, die an der Entstehung der restlichen 30% beteiligt sind (möglicherweise nehmen diese dann die Stelle der Hoch-Risiko-Viren als Hauptverursacher ein).
  • Ein zweiter Impfstoff Cervarix® richtet sich ebenfalls gegen die HP-Viren 16 und 18. Er enthält das Adjuvans (Zusatzstoff) AS 04, der die Immunantwort 80-100-fach verstärkt. Durch die noch höhere Wirksamkeit soll er auch einen Schutz bei schon bestehenden Infektionen mit HPV 16 und 18 haben. Obwohl die STIKO nur bis zu dem Alter von 17 die Impfung empfohlen hat, könnten nach ihrer Meinung nun auch Frauen von der Impfung profitieren, die noch keinen Sex mit einem infizierten Partner hatten, oder auch Frauen, die schon HPV-positiv sind, da das Immunsystem viel stärker auf den Impfstoff als auf die echten Viren reagiere.
  • Die Grundimmunisierung gegen HPV umfasst drei Impfungen, wobei die zweite Impfung nach zwei Monaten, die dritte Impfung nach 6 Monaten erfolgen soll. Ob die Impfungen über den bisher dokumentierten Zeitraum von fünf Jahren hinaus wirksam sind und wie lange, ist noch unklar.

Kritisches zu Impfung


  • Die Pharmaindustrie spricht von einem „Durchbruch in der Krebsprävention“. Gebärmutterhalskrebs ist jedoch ein relativ seltener Krebs. Nur ein kleiner Prozentsatz von Frauen entwickelt persistierende (dauerhafte) Dysplasien am Gebärmutterhals. Die meisten Infektionen entfallen auf nicht onkogene HPV-Typen. Mit den vier Typen, vor denen Gardasil® für fünf Jahre schützt, waren nur 3,4% der Frauen infiziert. Nur 1,5% der Frauen hatten HPV 16 und 0,8% hatten HPV 18, so eine Studie in USA.
  • Zielgruppe der Impfung sind Mädchen und junge Frauen. Mütter, bzw. Eltern geraten dadurch in ein grossen Entscheidungs-Dilemma.
  • Durch die Impfkampagne werden viele Frauen davon ausgehen, dass sie ungeimpft, ihre Sexualpartner gefährden. Eigentlich müssten konsequenterweise beide Geschlechter geimpft werden. Auch stellt sich die Frage, was es für Mädchen bedeutet, wenn ihnen klar gemacht wird, dass sie sich vor dem ersten Sex erst einmal impfen lassen sollen.
  • In jeder Ganzheitlich orientierten medizinischen Schule ist es unumstritten, dass nicht Erreger, sondern das „Milieu“ für die Entstehung von Krankheit entscheidend ist. Gut zu beobachten ist dies beim banalen Schnupfen: Viren verursachen zwar diese Infektionskrankheit, damit dieser aber ausbricht, muss „der Boden vorbereitet sein“ (geschwächtes Immunsystem).
  • 30 % der Zervix-Karzinome werden durch HP-Viren ausgelöst, die in den Impfstoffen nicht enthalten sind. (Ärzte Zeitung 13.12.2005)
  • ist zu befürchten, dass es zu einer Verschiebung im HPV-Spektrum bezüglich der Krankheitsentstehung kommt. Man kennt dieses Phänomen z.B. bereits bei der HIB- Impfung (Haemophilus influenzae Typ B) oder bei der Pneumokokken-Impfung. So finden sich schon jetzt bei HPV-Geimpften Erkrankungen, die durch nicht im Impfstoff enthaltene HPV-Serotypen ausgelöst werden häufiger, als bei Ungeimpften (EMEA, Europäische Arzneimittelagentur, 2006). Es gibt Hinweise, dass Infektionen mit Niedrigrisiko-HPV wie Typ 6 und 11 einen schützenden Effekt vor Krebserkrankungen durch Hochrisiko-HPV (16 und 18) bewirken könnten.
  • Für Kinder zwischen 9 und 15 Jahren sind naturgemäss keine klinischen Daten verfügbar, hier ist lediglich bekannt, dass nach der Impfung ein Antikörperspiegel entsteht.
  • Es bleiben noch viele Fragen über die Langzeitwirkung der Impfung offen. Kritiker bemängeln den Nutzen der noch nicht gut untersuchten Impfung. Die HPV-Spritzen schützen ohnehin nicht vor allen Papillomviren und auch nicht hundertprozentig. Der Beweis eines Schutzes vor der Krankheit ist nicht erbracht. Langzeitstudien fehlen. Die Entstehung des Krebses (mindestens zehn Jahre) wurde nicht berücksichtig. Impf-Studien von vier Jahren vermögen hier keine Klarheit aufzuzeigen.
  • Der Schutz wird immer durch die Anwesenheit und Höhe der Antikörper belegt und bestimmt. Allerdings ist in der Immunologie seit Jahrzehnten bekannt, dass Antikörper nichts mit einem Schutz vor Krankheit zu tun haben. Sie sagen lediglich aus, dass der Organismus Kontakt mit dem Erreger hatte.
  • Die Impfung könnte die Frauen in falscher Sicherheit wiegen und den Einsatz von Kondomen zur Verhütung von Schwangerschaften und Übertragung von HIV und anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen minimieren. Die Impfung ersetzt auch die Früherkennung, sprich Vorsorgeuntersuchung nicht. Wer regelmässig zur Früherkennung geht, braucht keine Impfung. Der Gebärmutterhalskrebs kann dadurch zu mehr als 90 % vermieden werden.
  • Die HPV-Impfung ist einer der teuersten Impfungen aller Zeiten.
  • Der Impfstoff ist gentechnisch hergestellt. Als neues Adjuvant wurde AS04 verwendet, das aus Aluminiumhydroxid und monophosphorliertem Lipid A besteht. Was für Folgen er im Geimpften zeigt ist unklar. Auch weiss niemand zu sagen, wie dieser Impfstoff auf unsere Nachkommen wirkt, denn gentechnisch hergestellte Impfstoffe dringen in unser Zellgut ein und verändern es.
  • Es ist allgemein bekannt, dass die ersten fünf Jahre der Zulassung eines Medikamentes oder Impfstoffes als klinische Studie gewertet werden und hier der Hersteller die meisten Erfahrungen in der Anwendung sammelt. Jeder Geimpfte wird also unfreiwillig zum „Versuchskaninchen“. Bevor die Nebenwirkungen nicht klar von den Herstellern aufgezeigt worden sind, muss diese Impfung skeptisch betrachtet werden.
  • Es besteht ein hoher Aufklärungs- und Informationsbedarf zu den Impfungen und den HPV-Tests, damit Frauen nicht unnötig in Panik geraten. Momentan besteht das Risiko einer kompletten Überbewertung der Impfung
  • Das Arzneitelegramm (Informationsdienst für Ärzte, Apotheker und Personen anderer Heilberufe über Nutzen und Risiken von Arzneimitteln) thematisiert Verflechtungen fast aller Kommissionsmitglieder der STIKO mit der Pharmaindustrie, und kritisiert die mangelnde Transparenz diesbezüglich seitens der STIKO.

Umfrage zur Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs

Wie ist Ihre Meinung zur neuen Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs?

Die Impfung ist überflüssig bzw. ist mir zu unsicher 478 68.7%
Die Impfung ist wichtig und notwendig 130 18.7%
Ich bin noch unentschieden 88 12.6%

Zahl der Stimmen : 696
Erste Stimme : Donnerstag, 31. Januar 2008 12:25
Letzte Stimme : Freitag, 23. Mai 2008 22:52
Die Umfrage ist noch nicht abgeschlossen.
Quelle: www.impfschaden.info

Nebenwirkungen der Impfung


Lokalreaktionen (Schmerzen, Schwellung, Rötung und Juckreiz) sind sehr häufig, sie treten nach Herstellerangaben bei bis zu 84% der Geimpften auf. Beschrieben sind nach der Impfung darüber hinaus allergische Reaktionen bis hin zu Asthmaanfall sowie Gelenkentzündungen. Insgesamt werden 8% der beobachteten Ereignisse laut Herstellerinformation als schwerwiegend eingestuft.

Da bei diesem Impfstoff nicht einmal die Zulassungsstudien vollständig veröffentlicht sind, geschweige denn Anwendungserfahrungen, müssen diese Daten mit sehr grosser Vorsicht interpretiert werden. Beide Impfungen wurden im Schnelldurchlauf zugelassen. Beide Hersteller haben sich gegenseitig die Lizenz gegeben, das jeweilige Konkurrenzprodukt produzieren und vertreiben zu dürfen.

Inzwischen mehren sich die offiziellen Meldungen über starke Nebenwirkungen und Todesfälle. Es gibt bekannt gewordene Todesfälle in den USA, Australien, Deutschland und Österreich. In Australien wurden bis 30. Nov. 2007 etwa 500 Meldungen registriert, wo bei Mädchen und jungen Frauen die gegen Gebärmutterhalskrebs geimpft wurden, schwere Impfkomplikationen aufgetreten sind. Die Behörden halten Details, die über Ursachen Aufschluss geben könnten, bisher unter Verschluss. 1’637 schädliche Reaktionen auf Gardasil wurden nun von der Verbraucherschutzgruppe Judicial Watch gemeldet, darunter befanden sich 3 Mädchen die kurz nach der Impfung starben. Zu diesen Zahlen ist anzumerken, dass bei Einführung neuer Medikamente nur ein Bruchteil der Nebenwirkungen als solche erkannt und dementsprechend dokumentiert werden. Die Dunkelziffer der Betroffenen dürfte also um einiges höher liegen.

Ärzteblatt: 25.05.2007

FDA: Erste UAW-Verdachtsfälle nach HPV-Impfung mit Gardasil®

Washington – Bei der amerikanischen Arzneibehörde FDA sind seit der US-Zulassung der HPV-Vakzine Gardasil im Juni 2006 1.637 Berichte über mögliche unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) eingegangen.

Nach dem Freedom of Information Act sind US-Behörden verpflichtet, allen Bürgern Einblick in interne Dokumente zu gewähren. Die Verbraucherschutzorganisation Judicial Watch hat auf dieser Grundlage eine Anfrage an die FDA gestellt und auch eine Antwort erhalten. Die beiden Dokumente, die Judicial Watch auf ihrer Internetseite publiziert, listen 1.637 Meldungen auf, die dem Vaccine Adverse Event Reporting System bis zum 11. Mai 2007 mitgeteilt wurden. Darunter waren 371 schwere Ereignisse wie Faszialis-Lähmungen, Guillain-Barré-Syndrome (Lähmungen, Gefühlsstörungen) und Krampfanfälle, sowie drei Todesfälle.

Für Judicial Watch lesen sich die Berichte wie ein „Horrorkatalog“, während ein Vertreter der FDA gegenüber der Presse keinen Handlungsbedarf signalisierte. Ein Sprecher der Centers of Disease Control and Prevention (CDC) bemerkte, dass zwei der drei Todesfälle durch thromboembolische Ereignisse verursacht wurden.Beide Mädchen hätten orale Kontrazeptiva eingenommen, zu deren möglichen Nebenwirkungen thromboembolische Ereignisse zählen. Das dritte Mädchen starb an einer Myokarditis, die vor der Impfung bestanden hatte. Die zeitliche Assoziation mit der Impfung könnte deshalb reiner Zufall gewesen sein.

Unter den 1.637 Patientinnen mit UAW-Verdacht waren 42 Schwangere. Bei 16 Schwangeren kam es zu einem Abort, bei zwei weiteren wurden Fehlbildungen beobachtet. Da Gardasil® kein Lebendimpfstoff ist, hält John Iskander, der Leiter der Immunisation Safety Office der CDC einen kausalen Zusammenhang für unwahrscheinlich.

Die australischen Medien berichteten vor wenigen Tagen über 29 Mädchen einer katholischen Schule, die sich nach der Impfung nicht wohl fühlten und teilweise im Krankenhaus behandelt wurden. Die Gesundheitsbehörden hätte eine Untersuchung veranlasst, hiess es.

© rme/aerzteblatt.de

Links zum Thema Impfen


www.homoeopathie-luzern.ch (Dossier Impfen)

www.groma.ch

www.impfentscheid.ch

www.impfinfo.ch

www.impf-info.de

www.individuelle-impfentscheidung.de

www.impfschaden.de

www.konsumentenschutz.ch

www.ffgz.de

 

Behandlung Klassische Homöopathie


Die Homöopathie verfolgt bei der Behandlung von Krebskranken zwei Ziele. Zum einen wird versucht, die gesamte Konstitution des Patienten zu erfassen und einen wesentlichen Impuls für die Lebenskraft und damit für die Selbstheilungskräfte zu geben. Zum anderen kann die Homöopathie Symptome lindern, welche durch Bestrahlung und Chemotherapie entstehen.

Nach einer Infektion kann das Papillomavirus oft jahrelang unbemerkt bleiben. Die Immunitätslage der Frau spielt hier also eine entscheidende Rolle. Denkmodelle, dass Viren eine Krankheit verursachen, werden auch in der Homöopathie zur Kenntnis genommen, der Denkansatz zur Heilung ist jedoch anders. Nicht Viren werden bekämpft, sondern das Milieu wird verändert. Entartete Zellen sind Indikatoren einer anormalen Zellwucherung und nicht deren Ursache. Andere Risikofaktoren wie Stress, genetische Veranlagung, Unterdrückung von Krankheiten, Pille, Rauchen bringen die Lebenskraft weit mehr durcheinander, als dies Viren verursachen können.

In der Medizin kennt man das Phänomen, dass ein Impfschutz gegen den einen Erreger, dem anderen erst den Raum zum Ausbruch verschaffen kann (HIB; Pneumokokken). Problematisch werden sich die Impfversprechungen auswirken und deren Folgen. Viele Frauen werden sich weniger oft untersuchen lassen, der Umgang mit der Sexualität wird sorgloser sein. Kondome, Partnertreue, usw. werden dadurch möglicherweise weniger stark gewichtet, als der Impfschutz. Es wird dadurch zu einer Verschiebung des Erkrankungszeitpunktes ins höhere Alter kommen. Homöopathen sind deshalb der Impfung gegenüber mehr als kritisch eingestellt.