Weisheitszähne

Der letzte Backenzahn, der 8. Zahn wird als Weisheitszahn bezeichnet. Anders als die zweiten Zähne bricht er erst im Erwachsenenalter durch. Daher auch die Bezeichnung „Weisheitszahn“.

Bei einigen Menschen erscheinen die Weisheitszähne mit Komplikationen, bei anderen überhaupt nicht. Der Zahndurchbruch kann sich über lange Zeit hinziehen und mit grossen Schmerzen verbunden sein. Dabei kann es bei unvollständigem Durchbruch zu Entzündungen kommen wenn sich Speisereste und Bakterien unter dem Zahnfleisch ansammeln.

Nicht selten entstehen nach Zahnextraktionen (Ziehen der Weisheitszähne) Probleme wie Neuralgien, Überempfindlichkeit auf Warm oder Kalt, Abszesse, Fisteln, Zahnwurzelentzündungen, Kieferknochenentzündungen, Exostosen (Knochenzubildungen), Nebenhöhlenbeschwerden, Sensibilitätsstörungen.

Behandlung Klassische Homöopathie

Die akute homöopathische Behandlung nach der Zahnentfernung fördert die Wundheilung, lindert die Schmerzen, beruhigt gereizte und verletzte Nerven, verhindert Infektionen oder fördert die Resorption von Eiter, bzw. dessen Abfluss.

Eine Konstitutionsbehandlung fördert den Zahndurchbruch oder beruhigt das entzündete Gewebe. Wenn sich Symptome nach einem operativen Eingriff schon chronifiziert haben ( z.B. Trigeminusneuralgie), ist die Homöopathie eine sanfte und effiziente Methode die Lebenskraft zu stärken.