Praxis für
klassische Homöopathie
Beatrice Stutz-Lämmli
Rütliweid 3
CH-6043 Adligenswil
Tel. 041 - 370 04 54
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Kopfschmerzen
Kopfschmerzen
Siehe
auch: Migräne
Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden überhaupt.
Zum Glück steckt selten eine schwere Erkrankung dahinter. Kopfschmerzen
sind meist eine Regulationsstörung des Stoffwechsels,
sie können aber auch ein Symptom von Allgemeinerkrankungen,
sowie von psychischen Krankheiten sein.
Frauen leiden häufiger unter Kopfschmerzen als Männer (z.B. hormonelle
Migräne). Die Schmerzen werden als pochend, stechend, dumpf, usw. empfunden.
Man kann ihn auch nach Ort, z.B. Stirn, Schläfe, hinter Augen, Hinterkopf,
Scheitel unterscheiden. Kommen andere Beschwerden wie Schwindel, Müdigkeit,
Fieber, Erkältung, Sehstörungen, Übelkeit, Erbrechen hinzu,
so kann dies auch einen Hinweis auf die Ursache der Kopfschmerzen geben.
Problematisch ist, dass Kinder mit Kopfschmerzen oft nicht
verstanden werden. Sie müssen dadurch unnötig lange leiden. Hinter
Kopfschmerzen bei Kindern können sich auch Sehfehler, Entzündungen
im Kopfbereich und der Niere, Kieferfehlstellungen verstecken. Die Diagnose
und die Behandlung sind oft schwierig. Einerseits können Kinder sich schlecht
ausdrücken, v.a. wenn sie noch klein sind, andererseits werden die Beschwerden
oft gar nicht wahr genommen. Viele der erwachsenen Kopfschmerzpatienten schildern,
dass ihre Schmerzerkrankung bereits im Kindes- und Jugendlichenalter ihren
Anfang nahm und dass damals versäumt wurde eine gute Therapie einzuleiten.
So kam es bei vielen Betroffenen zu jahrelangen Ärzte-Odysseen mit zahllosen
sinnlosen Diagnostikmassnahmen und Therapieversuchen. Hinzu kommt, dass Schmerzmedikamente
vorwiegend für Erwachsene konzipiert wurden, für Kinder sind sie
nur bedingt tauglich.
Häufige Kopfschmerzformen
Spannungskopfschmerz
Der Spannungskopfschmerz ist die
häufigste Kopfschmerzform. Durch Verengung
der Hirngefässe mit anschliessender Erweiterung kommt es zu dumpf,
drückenden Schmerzen, als ob der Kopf zusammengepresst würde.
Migräne
Siehe
auch: Migräne
Der Krankheit liegen mehrere auslösende Faktoren zu Grunde. Eine konstitutionelle
Veranlagung ist stets die Basis für die Entwicklung einer chronischen
Migräne. Dazu kommen äussere und auch seelische Faktoren.
Es handelt
sich um meist einseitige, heftige Kopfschmerzen,
welche anfallsartig auftreten. Die Schmerzen werden als
stark pochend, pulsierend, bohrend empfunden. Die Dauer eines Anfalles
kann von Stunden bis mehreren Tagen reichen. Die Anfallshäufigkeit variiert
stark (von einmal im Jahr bis zu fast täglich). Frauen sind häufiger
betroffen als Männer. Migräne kommt auch bei Kindern vor. Sie klagen
dabei aber häufig über Bauchschmerzen.
Eine Migräne-Attacke
kann man in Phasen einteilen:
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Einige Stunden bis 2 Tage vor dem Migräneanfall treten Müdigkeit,
Konzentrationsstörungen, Übellaunigkeit, Essattacken, Nackensteifigkeit,
Licht- und Geräuschempfindlichkeit, Übelkeit, Verschwommensehen,
Gähnen, Blässe auf.
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In der Aura-Phase kommt es zu einer Verengung der Blutgefässe
im Gehirn, es kommt dadurch zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff. Je
nachdem welcher Abschnitt im Hirn betroffen ist, sind die Symptome unterschiedlich.
Die Aura ist ein neurologischer Symptomkomplex. Er tritt unmittelbar vor
Beginn des Migränekopfschmerzes auf (die meisten Migränepatienten
haben ausschliesslich Attacken ohne Aura). Häufig treten bei einer
Aura Sehstörungen auf (blitzartige helle Lichter, Zickzackfiguren,
Linien, Punkte, Flimmern, seltsam verzerrte Sicht, Doppelbilder, Ausfall
oder Abschwächung des Gesichtsfeldes). Manche Menschen haben sensible
Störungen (Missempfindungen wie Kribbeln, Taubheitsgefühle einer
Körperhälfte oder des Gesichtes). Auch der Hörsinn oder
Geschmackssinn kann betroffen sein. Sprach- und Gedächtnisstörungen,
Halbseitenlähmungen können ebenfalls vorhanden sein. All diese
Symptome bestehen nur für eine kurze Zeit.
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Kopfschmerzphase: Der Schmerz kann mässig bis sehr stark
sein, anfallsartig, pulsierend, pochend, drückend, bohrend. Die
Intensität kann von Person zu Person schwanken. In der Regel sind
die Schmerzen einseitig, meist ist die gleiche Seite betroffen. Es können
aber auch wechselseitige Schmerzen auftreten. Begleiterscheinungen sind: Übelkeit,
Erbrechen, Harndrang, Durchfall, Lärm-, Geruchs- und Lichtempfindlichkeit.
Ein Anfall kann Stunden bis Tage andauern.
Neuralgische Kopfschmerzen
Neuralgische Schmerzen treten
im Ausbreitungsgebiet eines bestimmten Nervs auf, z.B. dem Trigeminusnerv
(Trigeminusneuralgie). Die Schmerzen werden als heftig reissend, bohrend,
schiessend, blitzartig beschreiben. Die Schmerzattacken sind meist einseitig,
hauptsächlich im Ober und Unterkieferbereich. Bei chronischen Neuralgien
können die Schmerzen länger anhalten. Die Auslöser sind sehr
unterschiedlich (Kälte, Kauen, Sprechen, Berührung).
Cluster-Kopfschmerz
Vor
allem bei Männern vorkommend. Es kommt zu halbseitigen Schmerzattacken
im Augen-Schläfenbereich (meist auf der gleichen Seite), seltener im
Hinterkopf. Der Kopfschmerzcharakter wird als unerträglich reissend,
bohrend, manchmal als brennend beschrieben. Dabei Rötung des Auges und
des Gesichtes, Tränenfluss, verengte Pupille, laufende oder verstopfte
Nase, Schwitzen im Bereich der Stirn oder des Gesichtes. Die Attacken treten
periodisch auf (ein bis zwei Stunden nach dem Einschlafen; frühe Morgenstunden;
nach dem Mittag; jeden zweiten Tag), danach können monatelange oder
jahrelange beschwerdefreie Intervalle folgen. Besonders typisch ist ein während
der Kopfschmerzattacken bestehender Bewegungsdrang. Die Patienten wandern
umher oder schaukeln mit dem Oberkörper. Migränepatienten ziehen
sich hingegen ins Bett zurück. Ein Viertel der Patienten erlebt vor
dem Anfall eine visuelle Aura (s. oben bei Migräne), was die Differenzierung
zur Migräne erschwert. Auch vermeintlich untypische Symptome wie Übelkeit,
Licht- und Geräuschempfindlichkeit kommen vor.
Wann ist eine medizinische Abklärung notwendig?
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Wenn die Schmerzen sehr stark sind oder immer stärker werden.
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Wenn die Schmerzen nicht nachlassen oder immer wiederkehren.
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Wenn andere Beschwerden wie Schwindel, Sehstörungen, Störungen
des Kurzzeitgedächtnisses hinzukommen.
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Bei Kopfschmerzen nach einem Schlag oder Stoss an den Kopf.
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Wenn die Kopfschmerzen nach Einnahme eines neuen Arzneimittels auftreten.
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Wenn man jenseits des 40. Lebensjahres erstmals Kopfschmerzen bekommt,
die man so bisher nicht kannte.
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Wenn die Kopfschmerzen mit psychischen Wesensveränderungen einhergehen.
Ursachen Kopfschmerzen
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Flüssigkeitsmangel
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Hunger
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Stress; Ferienbeginn, Wochenende
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Angst
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Übermüdung, starke körperliche Anstrengung
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Schlafmangel oder zu viel Schlaf
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Stressreaktionen (Arbeitsplatz, Schule, usw.), aber auch plötzliche
Entspannung nach Stress; Angst, Ärger
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Menstruation
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Wetterveränderung, bestimmte Wetterlagen, z.B. niedriger Luftdruck,
Gewitter, usw.
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Grosse Höhe (Berge)
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Flackerlicht (Kerzen, Disko), Gerüche, Lärm
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Störfelder (Narben, Herde durch chron. Entzündungen, z.B.
durch tote Zähne/ Zahnwurzeln, chronische Nebenhöhlen-Entzündungen,
Elektrosmog, Wasseradern).
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Zahnfüllungen (Amalgam, Gold)
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Schlecht sitzende Zahnprothesen
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Nicht korrigierte Sehfehler, falsche Brille
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Bildschirmarbeit
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Würmer
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Nahrungsmittel/Nahrungsmittelallergien (z.B. Weizen- od. Gluten, Nüsse,
Käse, Zitrusfrüchte, Schokolade, Weisswein, Rotwein, Zitrusfrüchte,
Schokolade, Käse, Farb- und Konservierungsstoffe)
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Histamine
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Medikamenteneinnahme (Schmerzmittel, Pille, Herzmedikamente wie Nitroglyzerin
und Calciumantagonisten)
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Mangelzustände an Vitalstoffen (Vitamine, Mineralstoffe)
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Reaktionen auf Umweltgifte (z.B. Formaldehyd, Schwermetalle (Abgase, usw.),
Impfungen (deren Zusatzstoffe; Farbstoffe und Zusatzstoffe in Lebensmittel),
usw.
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Vererbung
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Nach Kopfverletzungen (Gehirnerschütterung; Schleudertrauma)
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Alkohol, Nikotin, Kaffee
Körperliche Ursachen
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Allergien, Heuschnupfen
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Anämie (Blutarmut; Eisenmangel)
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Blutdruckprobleme (v.a. erhöhter Blutdruck)
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Fehlsichtigkeit, Schielen, Grüner Star
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Gehirnerschütterung
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Hitzschlag, Sonnenstich
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Infektionskrankheiten, Fieber (z.B. Grippe)
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Nebenhöhlenentzündungen
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Neuralgien
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Probleme im Halswirbelsäulenbereich, Schulterbereich (Schleudertrauma,
Wirbelverschiebung, Arthrose, Diskushernie, Verspannungen)
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Zahn- und Kiefererkrankungen (Zahnwurzelentzündungen, Fehlstellungen,
schlecht sitzende Brücken, Prothesen, Implantate, usw.)
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Erschöpfung, Burnout-Syndrom
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Depressionen
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Hormonstörungen (PMS, Eisprung, Menses)
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Wechseljahre
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Leberstörungen
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Verdauungsstörungen (Verstopfung)
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Nierenprobleme, Herzprobleme (hoher Blutdruck, usw.)
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Unfallfolgen (z.B. Hirnerschütterung; Schleudertrauma)
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Hirnblutung
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Hirntumor
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Schlaganfall
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Hirn- und Hirnhautentzündung
Tipps
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Versuchen Sie Stress, Anspannung oder sonstige Auslöser zu meiden.
Hilfreich sind Entspannungstechniken und regelmässige sportliche Aktivitäten.
Ein Kopfschmerztagebuch über 4-6 Wochen kann helfen, den Auslösern
auf die Spur zu kommen.
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Liegen in einem ruhigen, abgedunkelten Raum, sorgen Sie für frische
Luft, schlafen Sie wenn Sie können.
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Auflegen einer kalten oder warmen Kompresse auf die Stirn oder im Nacken.
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Warmes Bad; warmes Fussbad
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Zwiebelwickel im Nacken wirkt schmerzlindernd
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Druckmassage
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Einreiben der Stirn, Schläfen mit ätherischen Öl, z.B. Pfefferminzöl
(nicht während homöopathischer Behandlung)
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Ausschlussdiät um evtl. Nahrungsunverträglichkeiten auf die Spur
zu kommen (z.B. Milchunverträglichkeit/ Laktoseintoleranz, Weizenallergie,
usw.).
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Kaffee, schluckweise getrunken
Vorsorge
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Vermeiden Sie Stress
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Achten Sie auf genügend Schlaf
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Achten Sie auf eine genügende Flüssigkeitszufuhr
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Entspannungsübungen
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Gönnen Sie Ihrer Nacken- und Schultermuskulatur Lockerungsübungen
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Sorgen Sie für einen ergonomischen Arbeitsplatz (Computerarbeit)
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Sorgen Sie für Bewegung, möglichst an der frischen Luft (tut
auch Ihren Augen gut)
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Schränken Sie möglichst Ihren Kaffeekonsum ein
Schulmedizinische Behandlung
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Schmerzmittel mit Acetylsalicylsäure, Paracetamol, Ibuprofen. Achtung:
Schmerzmittel können, wenn sie regelmässig eingenommen werden,
wiederum Kopfschmerzen, Magenprobleme erzeugen.
Vorsicht: Acetylsalicylsäure (z.B. Aspirin) ist für Kinder
unter 14 Jahren nicht geeignet. Der Wirkstoff kann bei Kindern eine seltene,
aber gefährliche Krankheit, das sogenannte Reye-Syndrom, auslösen.
Dabei kann es zu Schäden des Gehirns und der Leber kommen. Bei Kindern
wird daher Paracetamol empfohlen (Kinderarzt)
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Medikamente gegen die Übelkeit (z.B. Zäpfchen)
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Bei starken Schmerzen
verschreibt Ihnen Ihr Arzt spezielle Migränemittel.
Diese dürfen nur auf Anweisung eingenommen werden. Es besteht die
Gefahr, dass durch sie Dauerkopfschmerzen entstehen.
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Beta-Blocker werden verschrieben,
wenn mehr als drei sehr heftige Attacken pro Monat auftreten.
Tipps aus der Naturheilkunde
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Kalte Umschläge auf Stirn, Schläfen oder Nacken
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Heisses Fussbad, gleichzeitig Arme in kaltes Wasser tauchen. Danach viel
warmes Wasser trinken.
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Kartoffelwickel, heisser Wasserwickel; heisses Salzkissen
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Eisenkraut, Hopfenzapfen, Melisse
Behandlung Klassische Homöopathie
Kopfschmerzen sind meist Anzeichen einer seelischen, geistigen, nervlichen
oder körperlichen Überbelastung. Oft stehen sie auch im Zusammenhang
mit anderen Symptomen wie Verstopfung, Fieber, Nebenhöhlenentzündungen,
Haltungsfehler, Leber- und Verdauungsstörungen, hoher Blutdruck.
Bei unerklärlichen Störungen, beschränkt man sich in der Schulmedizin
leider darauf, schmerzstillende Mittel zu verabreichen. Schmerzmittel betäuben
zwar den Schmerz, die Ursache wird aber nicht behoben. Schmerzmittel verändern
zudem das Schmerzmuster (eine homöopathische Behandlung wird dadurch schwieriger)
und sie erzeugen leider auch Nebenwirkungen. Schmerzmittel können bei
längerer Einnahme sogar Kopfschmerzen erzeugen.
Da Kopfschmerzattacken bei jedem Menschen eine andere Ursache haben, muss eine
ausführliche Anamnese gemacht werden. Bei Frauen richtet sich mein Augenmerk öfters
auf die Funktion der Eierstöcke (Menstruation, Wechseljahre) oder die
hormonelle Verhütung. Eine Diagnose wie „Kopfschmerz“ führt
in der Klassischen Homöopathie deshalb nie zum Behandlungserfolg. Der
Mensch mit seiner Krankheitsgeschichte und seinen individuellen Symptomen steht
viel mehr im Mittelpunkt der Behandlung. So ist die Lokalisation der
Schmerzen manchmal alleine schon recht aussagekräftig.
Zusammenhang zwischen Kopfschmerz und Organsystemen
- Schmerzen auf dem Schädeldach: Magenübersäuerung
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- Schmerzen im Auge:
Störung im Eierstockbereich
(Entzündung,
Verklebung, Myom)
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- Schmerzen zuerst im Ohr, dann nach aussen: Leberbelastung
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- Schmerzbeginn im Hinterkopf:
Gallenbeteiligung
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- Schmerzen ziehen von der HWS nach oben in den Hinterkopf:
Nierenbeteiligung
oder toxische Belastung (z.B. Medikamente)
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Auch wie die Schmerzen wahrgenommen werden, wie der Betroffene damit
umgeht, ist von Patient zu Patient unterschiedlich.
Durch eine homöopathische Behandlung werden die Selbstheilungskräfte
angeregt. Während einer Behandlung lernt der Patient auf seine
Bedürfnisse zu achten. Was stimmt in seinem Leben nicht? Vielleicht
macht sich der Betroffene einmal Gedanken darüber, ob bei ihm nicht etwa
die Angst im Nacken sitzt, ihm die Wut zu Kopfe gestiegen ist, oder ob er sich
aus lauter Sorgen nicht einfach den Kopf zerbricht?

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