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NarbenNarbenNarben werden erworben (Schnitt-, Schürf-, Operationswunde, Verbrennung, Verätzung, Akne). Eine Hautwunde wird bei der Wundheilung mit faserreichem Bindgewebe geschlossen welches sich im weiteren Heilungsverlauf strafft. Eine Narbe entsteht wenn die Lederhaut verletzt wurde, Verletzungen der Oberhaut heilen narbenlos ab. Am Anfang ist die Narbe noch rot, wird dann im Laufe der Zeit weiss und weich. Wird die Wunde gut zusammengefügt wird die Narbe blass und schmal. Bleiben die Ränder hingegen offen, entstehen meist grossflächige Narben, weil durch die Selbstheilungskräfte erst Granulationsgewebe erzeugt werden muss, bevor neue Haut darüber wachsen kann. Das Granulationsgewebe verwandelt sich später in Narbensubstanz. Narben sind immer minderwertiges Gewebe. Deshalb können bei sehr starken Belastungen auch Narbenbrüche entstehen. Bei bestimmter Veranlagung kann die Narbe wulstig abheilen (Keloid) und zu Jucken beginnen. Sind diese Keloide in Gelenknähe, können sie dessen Bewegung einschränken und zu einem kosmetischen Problem werden. KeloidDurch einen gestörten Heilungsprozess der Kollagenfasern entsteht eine wulstförmige Gewebewucherung. Das Keloid kann sich über die ursprüngliche Verletzung hinaus ausdehnen. Die Farbe kann von zartrosa bis tiefrot variieren, die Konsistenz ist hart-elastisch bis hart. Gelegentlich besteht Juckreiz, Berührungsempfindlichkeit oder eine Sensibilitätsstörung. Eine Keloidbildung ist genetisch bedingt. Hypertrophe NarbeSie entsteht durch eine Überproduktion von Bindegewebsfasern, bleibt aber auf das ursprüngliche Verletzungsgebiet beschränkt. Der Wulst tritt vermehrt auf, wenn bei der Wundheilung eine Infektion auftritt, oder die Wunde nicht ruhiggestellt wurde. NarbenschmerzenVor allem verhärtete Narben können Jahre nach der Verletzung noch schmerzen. Wenn Narben stören kommt es u.a. zu Missempfindungen, wie Taubheit, Überempfindlichkeit bei Berührung (auch im Gebiet um die Narbe herum) und zu Wetterfühligkeit. Liegt eine Narbe direkt auf einem Körper-Meridian wird dessen Energiefluss massiv behindert. Die Narbe kann eine Energiebahn gewissermassen fehlleiten, ja sogar blockieren. Die Störung kann sich unmittelbar im Gebiet der Narbe zeigen, sie kann sich aber ebenso in einem ganz anderen Körperteil auswirken. Daraus entstehen unerklärliche Beschwerden (z.B. Kopfschmerzen, Rheuma, Neuralgien, Nebenhöhlenentzündungen, usw.). Dabei spielt die Grösse der Narbe keine Rolle, eine Impfstelle oder eine alte Stichstelle von einem Nagel oder ein entfernter Weisheitszahn genügt! Wenn eine Narbe nur langsam heilt, lange empfindlich bleibt, später dauerhaft schmerzt, wetterfühlig ist, evtl. juckt,wulstartig ist oder eingezogen ist, kann man davon ausgehen, dass sie einen Meridian (Energiestrom) unterbrochen hat. Das gleiche gilt, wenn sie weiss ist, spannt und verhärtet ist. Ist die Narbe hingegen hautfarben, weich, dann ist alles in Ordnung.
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