![]() |
|
| Sie befinden sich hier: Startseite > Behandlung > Krankheiten > Panik-Attacken |
|
Panik-AttackenPanik-Attacken
Angst ist lebensnotwendig, sie dient der Fluchtvorbereitung sowie als automatische Alarmreaktion auf bedrohliche Situationen. Viele Angstreaktionen laufen reflexartig ab. Innert Sekundenbruchteilen werden aller Energiereserven mobilisiert, Herz- und Atemfrequenz gesteigert, Muskeln und Gehirn besser mit Blut versorgt. Panikattacken werden unterschiedlich wahrgenommen, folgende Symptome treten häufig auf:
Diese Symptome können auch ohne Angstgefühl auftreten. Die Angst entwickelt sich oft erst später als Reaktion auf die unerwarteten unkontrollierbaren und bedrohlich auftretenden Panikattacken. Aufgrund der Symptome fürchten viele,Ohnmächtig zu werden, zu ersticken, einen Herzinfarkt zu erleiden, sterben zu müssen oder verrückt zu werden. Patienten mit einer Panikstörung leiden nicht nur während einer Panikattacke. Die Angst vor der nächsten Panikattacke - die Angst vor der Angst - wird bald zum beherrschenden Thema. Stress begünstigt Panikattacken. Auch freudige Ereignisse oder nur schon bestimmte Gedanken erhöhen den Stresspegel und können eine Panikattacke auslösen oder begünstigen. Manche Betroffenen meiden nach einiger Zeit alle Situationen, von denen sie glauben, dass sie eine Panikattacke auslösen könnten. Gesellschaftliche Ereignisse werden ebenso gemieden wie Einkaufen, Fahren in öffentlichen Verkehrsmitteln, Fliegen, usw. Die Patienten isolieren sich immer mehr und können im Extremfall die Wohnung nicht mehr verlassen.
Zu den Ängsten kommt noch eine weitere Belastung hinzu: Da das vegetative Nervensystem durch die Dauerbelastung mit den Ängsten aus dem Gleichgewicht gerät, werden Panikpatienten von andauernden körperlichen Symptomen geplagt, die nur durch Beruhigungsmittel, Alkohol oder andere Drogen gedämpft werden können. Die Betroffenen stossen in ihrem Umfeld oft auf Unverständnis. Dies wird noch verstärkt durch die Tatsache, dass der Arzt bei Untersuchungen keine körperliche Krankheit feststellen kann und deshalb ein psychisches Problem attestiert. Die Patienten werden als Simulanten und Drückeberger abgestempelt. Viele Menschen glauben, dass ein psychisches Problem nur mit "Nicht-Wollen" zu tun hat. Viele Angstpatienten fühlen sich nur noch in der eigenen Wohnung einigermassen sicher. Sie vereinsamen immer mehr, das soziale Netz fällt auseinander. Da auch die Arbeit und der Weg dorthin immer mehr zur Qual wird, fehlen sie immer öfter und verlieren schliesslich ihren Arbeitsplatz. Das führt dann zu finanziellen Problemen, da sie auch nicht in der Lage sind, beim Arbeitsamt und anderen Behörden vorzusprechen. Ursachen Die Ursachen sind je nach Patient verschieden. Nicht aufgearbeitete Traumata in der frühen Kindheit wie Verlustangst, mangelndes Urvertrauen, Gefühl der Wertlosigkeit, Überbehütung, Liebesentzug, Misshandlung, usw. .,Deshalb ist für Panikpatienten wichtig diese Traumata aufzuarbeiten und zu versuchen die unterdrückten Gefühle wie Wut, Trauer, usw. herauszulassen, es ist wichtig an die Wurzeln zu gehen, um eine dauerhafte Linderung oder Heilung zu erlangen.
|
|
||||||||||
| Sitemap | Impressum | Haftungsausschluss | Disclaimer |
© 2003-2012
Beatrice Stutz-Lämmli, CH-6043 Adligenswil
|