Wunden
Wunden
Schürf- und Schnittwunden
Schürfwunden sind oberflächliche Wunden. Bei Schnittwunden hingegen können grössere Gefässe verletzt werden, es kommt dabei zu starken Blutungen. Tiefere Schnittverletzungen bergen immer die Gefahr, dass Sehnen oder auch Nerven verletzt wurden.
Wenn sich eine Wunde infiziert, entzündet
Durch offene Wunden gelangen leicht Keime in den Organismus.
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Es kommt zu einer Wundrötung
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Schwellung
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pochende Schmerzen
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es bildet sich Eiter, die Wunde beginnt unangenehm zu riechen
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es kann Fieber Schüttelfrost und Schwäche auftreten.
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Von der Wunde kann ein roter Strich Richtung Herz ziehen.
Für Selbstbehandlung nicht geeignet.
Klassische Homöopathie oder Arzt.
Nicht heilende Wunde
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Die Wunde ist blass, kühl, matschig
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Kaum schmerzhaft (vorerst)
Klassische Homöopathie oder Arzt.
Bisswunden
Arzt (Wundversorgung)
Klassische Homöopathie für die begleitende Behandlung.
Brandwunden
siehe Verbrennungen
Platzwunden/Quetschwunden
Platzwunden entstehen dort, wo die Haut direkt auf den Knochen kommt (Knie, Kopf). Platzwunden bluten sehr stark, sie müssen evtl. genäht werden.
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Wunde desinfizieren, säubern
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bei starker Blutung evtl. Druckverband anlegen
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Wundränder mit mehreren Pflastern verschliessen
Grössere Wunden müssen genäht, bzw. geklammert werden.
Stichwunden
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Befindet sich die Klinge noch in der Wunde, keinesfalls herausziehen. Es besteht Verblutungsgefahr: Spital.
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Bei Stichwunde durch Nagel, Wunde mit Ledumlösung waschen (verhindert Starrkrampf), wenn möglich auch betroffenes Glied darin baden. Befindet sich die Wunde an einer Stelle, wo sie nicht eingeweicht werden kann: Ledumkompresse machen. Ledum Verhindert eine Sepsis, Tetanus, Tollwut, fördert die Heilung.
siehe auch: Tetanus
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Arzt aufsuchen wenn sich die Wunde entzündet oder wenn die Stichwunde tief ist, kaum geblutet hat und Sie keine homöopathische Behandlung machen.
Tipps aus der Naturheilkunde
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Wunde immer gut ausbluten lassen (beste Prophylaxe gegen Tetanus). Bei starker Blutung Kompresse solange auf Wunde drücken, bis kein Blut mehr kommt. Bei starker Blutung Körperteil hochhalten, oder sterile Wundkompresse.
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Bei nicht blutenden Wunden (Stichverletzung, Tierbiss), Wunde zum Bluten bringen. Es gibt homöopathische Arzneimittel, welche Tetanus vorbeugen.
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Wunde unter fliessendem Wasser ausspülen oder mit Salzwasserlösung (0.9%)
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Fremdkörper entfernen
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Desinfektion: Kein Jod verwenden, dieses "verbrennt" die Haut (Alkohlverdampfung) und reizt die freigelegten Zellen zu stark.
- Lauwarme Calendulalösung (nie als kalte Anwendung, Kälte zieht zusammen)
- Omidalin (homöopathische Tropfen, wirken auch vorbeugend gegen Starrkrampf)
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Bei kleiner Schnittwunde: Pflaster
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Kleinere klaffende Wunden: Mit Pflaster zusammenziehen.
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Grössere klaffende Wunden: Sie müssen genäht werden
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Wundflächen nicht offen lassen, dies reizt zu sehr ( -> Eiterung)
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Wundheilungsfördernd, antiseptisch: Calendula Salbe 10% oder Verband mit Calendula-Lösung befeuchten: Tinktur mit abgekochtem Wasser verdünnen (10 Tropfen auf 1 Tasse abgekochtes Wasser). Man kann auch einen verletzten Finger in der Lösung baden, täglich mehrmals wiederholen. Die Lösung muss allerdings jedes Mal neu angesetzt werden.
Calendula nicht bei zu tiefen Wunden anwenden, da sonst die obere Schicht zu schnell heilt, während die tiefere noch infiziert sein können und somit die Abszessbildung gefördert wird
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Niemals Arnica Urtinktur auf offene Wunden bringen. Es kann dann zu unschönen entzündlichen, sogar allergischen Reaktionen führen.
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Schlecht heilende Wunden:
- Baden in Sanikel (Käslikraut); Baden in Calendulalösung
- Wunde immer gut trocknen lassen, evtl. kalt trocken föhnen
- Honigauflage
Behandlung Klassische Homöopathie
Homöopathische Arzneimittel können, richtig gewählt, bei jeder Art von Wunde eingesetzt werden. Sie wirken nicht nur wundheilungsfördernd, antibakteriell, blutgerinnungsfördernd, sie sind auch die beste Prophylaxe gegen Wundheilungsstörungen.
Siehe: Narben

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