Es gibt inzwischen viele Beweise, welche die Wirksamkeit,
den Sinn und die Sicherheit von Impfungen in Frage stellen.
Impfungen selbst sind keine homöopathische Methode. Man mag zunächst
denken, dass Impfungen der Homöopathie ähnlich sind. Schliesslich versuchen
beide mit etwas, das aus Krankheitsstoffen gewonnen wird, Krankheiten vorzubeugen.
Doch bleibt bei der Klassischen Homöopathie bei den üblichen
Hochpotenzen kein Krankheitsmaterial mehr in der Arznei, das wäre hier unerwünscht. Die
Impfung führt hingegen gezielt Krankheitsmaterial in den Körper. Der
Organismus des Kranken soll sich dagegen wehren lernen. Er soll sich dieses Gelernte
merken, um im Falle eines Befalles mit dieser Krankheit bereit zur Abwehr zu
sein.
Die Anwendung der Klassischen Homöopathie zeigt jedoch, dass Infekte
nicht jeden befallen,
sondern nur bestimmte Kranke. Das
beweist die erfolgreiche Therapie beispielsweise von Mandel- und
Ohrenentzündungen
bei Kindern, bei denen der kundige klassisch-homöopathische Arzt fast niemals
ein Antibiotikum braucht. Er gibt nur dem Kind die klassisch-homöopathisch
passende Arznei und braucht sich dann um die Bakterien erstaunlicherweise nicht
mehr zu kümmern. Die Ohrenentzündung klingt reizlos ab, der bakterielle
Befall verschwindet. Und kommt seltener oder nicht mehr wieder. Hier wirkt das
homöopathische Arzneimittel wie eine Impfung.
Sollte man als Klassischer Homöopath also die Impfung ablehnen? Ja,
wenn wir ganz sicher wären, dass wir mit der Klassischen Homöopathie
100% heilen können. Das sind wir aber nicht. Gerade bei den seltenen Krankheiten
wie Poliomyelitis und Tetanus gibt es keine erfahrenen Klassischen Homöopathen
- Erfahrung setzt wiederholte Behandlung voraus. Also ist die Antwort so
nicht zu geben.
Also nein? Impfungen nicht ablehnen? Das würde wohl auch kaum einer der
Klassischen Homöopathen locker tun. Warum?
Es gibt zum Einen die, für einen jahrzehnte lang als Hausarzt tätigen
Arzt wie mich (Prof. W. Köster) unübersehbare Tatsache, dass Komplikationen
von Impfungen nur dann gemeldet werden, wenn sie zu den schon bekannten
gehören.
Andere Umstände und Krankheiten werden auch dann, wenn sie in
Zusammenhang mit einer Impfung heftig auftreten, immer wieder
als Zufälle abgetan. Die
meisten Impfschäden werden nie als solche erkannt oder gemeldet,
weil sie erst Wochen oder Monate nach der Impfung auftreten. Die
Liste der vermuteten Impfschäden ist lang und umfasst u. a. Autoimmunkrankheiten, Allergien,
Magen-Darm-Erkrankungen und Verhaltensstörungen.
Das verunsichert Patienten wie aufmerksame Wissenschaftler. Um das für
die Zukunft auszuschliessen, fehlt uns die Sicherheit einer Studie,
die alle, wirklich alle möglichen Langzeitfolgen nach Impfungen mit
einbezieht, nicht
nur die erwartbaren. Das ist leider unüblich und wohl wegen des Aufwandes
nahezu unbezahlbar. Aber genau diese wäre notwendig, wollen wir die Wahrheit über
Impfungen wissen. Mit einer Nachbeobachtung von mindestens einer Generation,
also 25 Jahren. Vielleicht wird eines Tages angesichts der zunehmend
unbezahlbaren Kosten unserer chronischen Krankheiten diese nachforschende
Arbeit doch in Angriff genommen?
Warum erwarten wir denn grundsätzlich negative Impffolgen aus der Sicht
der Klassischen Homöopathie? Weil
wir erkennen müssen, dass jede Lokalmassnahme wie eine
Salbe an einer Stelle regelmässig wie eine Antwort eine Reaktion an einer anderen Stelle
nach sich zieht. Eine Impfung müsste dann zwar die eine Krankheit verdrängen,
dafür aber eine andere begünstigen.
Sie können sich das nicht vorstellen? Wenn Sie Krankheitsverläufe beobachten,
sehen Sie immer wieder, wie nach einem weggesalbten Hautausschlag Störungen
an inneren Schleimhäuten erscheinen. Pingpong-Effekt nennen das manche.
Es bestätigt sich, dass eine Krankheit einen Sinn hat,
wie einen Hintergrund, der sich nicht verdrängen lässt,
sondern in einer anderen Form wieder erscheint. Wir leben
unübersehbar in einer
Krankheit etwas aus, das wir sonst nicht leben - und das lässt sich nicht
totschlagen, ohne dass wir uns totschlügen. Also
erscheint es, solange wir leben, ohne den in der Krankheit sich äussernden
Aspekt zu leben, in anderer Form wieder. Die Traditionelle Chinesische
Medizin, die Mutter der Akupunktur, weiss das bereits seit Tausenden
von Jahren.
Wenn wir diesen Umstand bezüglich der Impfungen bedenken, könnten
wir fordern, dass die Kinder lieber statt den Impfungen diese Krankheiten
erleben und klassisch-homöopathisch behandelt bekommen sollten. Dabei
müssen wir aber in Betracht ziehen, dass die Krankheiten, gegen die wir
impfen, oft sehr schwer sind. Wollen wir für diese schweren Krankheiten
nicht lieber eine Verdrängung und eine andere Beschwerde oder
Krankheit in Kauf nehmen?
Nun, zum Einen sind nach meinen Erfahrungen (Prof. Köster) bestimmte
Krankheiten wie Masern, Mumps und Keuchhusten auffallend gut klassisch-homöopathisch
behandelbar. Zum
anderen zeigt sich in der täglichen Behandlung, dass aus Verdrängungen
fast regelmässig schwerere Krankheiten als die ursprüngliche
resultieren.
Was also tun?
Leider scheint es zum heutigen Zeitpunkt keine klare Antwort zu geben. Die
Gefahren der Impfungen sind aus der Klassisch-homöopathischen Sicht unübersehbar. Sie
zu ersetzen durch eine in Deutschland flächendeckend erstklassige Homöopathie
ist aber derzeit auch nicht in Sicht. Was rate ich den Eltern heute?
Fragen Sie Ihren Klassisch Homöopathischen Arzt, ob Ihr Kind angesichts
seiner in der Anamnese erhobenen Daten ein Impfrisikokind ist.
Er kann das aus den für das Kind in Frage kommenden Arzneien deutlich
ersehen. Dann lassen Sie, solange das der Fall ist, die Finger von Impfungen. Das
gleiche gilt nach Impfreaktionen bei diesem Kind.
Ist das nicht der Fall, scheinen mir nach meinem derzeitigen Kenntnisstand
(Prof. Köster) die Fakten so unsicher, dass eine sicher begründbare Stellungnahme
für die eine oder andere Seite nicht möglich ist.
Sie müssen also leider selbst abwägen, obwohl Sie keine Fachleute
sind. In
einer solchen Situation sollte Ihr Arzt hinter Ihnen stehen, egal,
für welche
der beiden Möglichkeiten Sie sich entscheiden. Die Zukunft wird - hoffentlich
in wenigen Jahren - Klärung erbringen. Ich hoffe, dass die Entwicklung der
Klassischen Homöopathie und die Ausbildung darin solche Fortschritte machen
wird, dass die Impfungen in absehbarer Zeit überflüssig werden.
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