Miasmen sind ererbte Grundkrankheiten. Unter dem
Begriff "Miasma" verstehen
wir im Wesentlichen die Grundtendenz eines Menschen, mehr oder minder bestimmte
Krankheitssymptome zu produzieren. Das sind bestimmte Krankheitsneigungen,
die wir schon bei der Geburt mitbringen.
Diese Krankheitsneigungen ermöglichen die Störung der Lebenskraft.
Sie haben die Tendenz, den Organismus so zu stören, dass er letztendlich
nicht mehr funktioniert und somit stirbt.
Miasmen können vererbt oder erworben sein.
Hahnemann beschreibt drei Grundtendenzen mit unterschiedlichen Bereichen. Sinnbildlich
sind sie drei Krankheitsbildern ähnlich:
Miasmatische Krankheitstendenzen
Das psorische Miasma gilt als das "Miasma der Miasmen".
Da die anderen beiden Miasmen Sykosis und Syphilis daraus
entstehen. Die einzelnen Miasmen zeigen unterschiedliche Krankheitstendenzen
oder Krankheitsbereitschaften als Grundelemente einer Krankheitsgeschichte.
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Defekt = psorisches Stadium
(Entzündung, Funktionsverlust)
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Exzess = sykotisches Stadium
(Hypertrophie = "Wucherung")
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Perversion = syphilitisches Stadium
(Atrophie = "Gewebsverlust" raumschaffend, zerstörerisch)
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