Selbstbehandlung
Bei der Selbstbehandlung sollte man möglichst nur niedrige
Potenzen verwenden, also z.B. D4, D6. Höhere Verdünnungen
etwa ab D30 sollten hinsichtlich der psychischen Wirkung nicht eigenmächtig
genommen werden. Wie am Gesunden auch, kann das falsch gewählte Mittel
beim Kranken durchaus unerwünschte Folgen haben, deshalb bedenken
Sie: Keine
unnötigen Eigenmedikationen.
Grenzen der Selbstbehandlung
Manchmal kann bis zur endgültigen Heilung einer Krankheit die
Einnahme einer zweiten oder sogar dritten Arznei notwendig werden. Dieses
kommt u.a. bei entzündlichen Erkrankungen vor: Die erste Arznei hat
eine zeitlang gut gewirkt, plötzlich treten jedoch ganz andere Beschwerden
auf. In diesem Fall muss die Zeit abgewartet werden, bis ein neues Beschwerdenbild
entstanden ist. Erst dann wird auch die neue Arznei bestimmt. Diese Behandlung
sollten Sie sich aber nur dann zutrauen, wenn Sie im Umgang mit homöopathischen
Arzneien schon geübt sind
Wählen Sie eine zweite Arznei nur dann, wenn Sie sich wirklich sicher sind.
Blosses Ausprobieren von Arzneien kann den Krankheitsverlauf komplizieren und
die Heilung hinauszögern.
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