Praxis für
klassische Homöopathie
Beatrice Stutz-Lämmli
Rütliweid 3
CH-6043 Adligenswil
Tel. 041 - 370 04 54
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Dr. med. Samuel Hahnemann
Dr. med. Samuel Hahnemann
(1755-1843)
Dr. med. Samuel Hahnemann (1755 - 1843)
ist der Begründer dieser sanften Heilmethode. Seine Lehre
ist heute noch die wissenschaftliche Grundlage der klassischen
Homöopathie. Heute ist sie weltweit vertreten. 1996 durfte
Prof. Georgos Vithoulkas den Nobelpreis für klassische Homöopathie
in Stockholm entgegennehmen. Die Grundlage dieser ganzheitlichen
Heilkunst ist das Naturgesetz der Ähnlichkeit. Einfach gesagt,
ein Arzneimittel, welches brennende Schmerzen verursachen kann,
kann auch brennende Schmerzen heilen. Krankheitssymptome sind immer
ein Ausdruck eines Ungleichgewichtes, dies kann auf der körperlichen
Ebene, aber auch im seelischen Bereich liegen. Homöopathische
Arzneimittel regen die Selbstheilung an, indem sie die Lebenskraft
unterstützen und stärken.
Biografie von
Dr. med. Samuel Hahnemann
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Geboren am 10. April 1755 in Meissen.
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1767-1775: Lateinschule in Meissen.
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1775-1777: Medizinstudium in Leipzig und Wien. In Wien,
hospitiert er beim Leibarzt der Kaiserin, Joseph Quarin,
Primararzt am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder.
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1777-1779: Neben dem Studium verdient er sich sein
Geld mit Übersetzungen. Examen und Dissertation in Erlangen.
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Niedergelassener Arzt in Hettstedt.
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1781: Ausbildung in praktischer Pharmazie in der Mohren-Apotheke
in Dessau.
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1782: Heirat mit Henriette Küchler (1764-1830),
Adoptivtochter des Besitzers der Mohren-Apotheke. Aus der
Ehe entspringen 11 Kinder.
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1784: Dresden. Vorwiegende Beschäftigung mit medizinisch-chemischen
Prozessen, Verfassung seiner 1. Schrift: "Anleitung,
alte Schäden und faule Geschwüre zu heilen".
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1786: Publikation: "Über die Arsenikvergiftung".
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1789: Leipzig. Er zieht sich immer mehr von der Medizin
zurück und widmet sich der Toxikologie.
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1790: Geburtstunde der Homöopathie.
Bei der Übersetzung Cullen's Materia medica stösst
er auf eine Stelle, die seinen Widerspruch erregt. Cullen führt
die Wirkung der Chinarinde gegen Malaria auf deren Magenstärkenden
Einfluss zurück. Hahnemann unterzieht sich einem Selbstversuch
mit Chinarinde, um der Behauptung Cullen's entgegentreten zu
können. Dabei entwickeln sich bei ihm während der
Einnahme von Chinarinde alle Wechselfiebersymptome.
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1792: Arzt in Gotha, Irrenanstalt.
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1793-1799: Veröffentlichung des "Apotheker-Lexikon".
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1793-1801: Göttingen, Braunschweig, Wolfenbüttel,
Hamburg.
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1796: Erste Formulierung des SIMILE in der
Schrift: "Versuch über ein neues Prinzip zur
Auffindung der Heilkräfte der Arzneisubstanzen nebst
einigen Blicken auf die bisherigen". (Hufelands
Journal, Band 2)
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1805: Ergebnisse geprüfter Arzneimittel: "Fragmenta
de viribus medicamentorum positivis in sano corpere observatis".
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1806: "Heilkunde der Erfahrung" (gilt
als Vorläufer des Organon).
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1810: Entsteht das Organon, 1. Auflage "Organon
der rationellen Heilkunde" (bis zu seinem Tode erscheinen
noch 4 weitere Auflagen; die 6. Auflage mit der Modifikation
- Q-Potenzen, erscheint erst 1921).
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1811-1821: 6 Bände der reinen Arzneimittellehre.
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1819-1835: Leibarzt des Herzogs Ferdinand von Anhalt-Köthen;
Ernennung zum Hofrat.
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1821-1835: Ärztliche Tätigkeit in Köthen.
Erstmals Erwähnung des Begriffes "Verdünnung" im
Sinne von Potenzierung.
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Privatdozent an der Universität Leipzig.
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1827: Hahnemann benutzt den Begriff "Potenzierung" erstmals
offiziell.
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1828: Chronische Krankheiten, 5 Bände.
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1828: Gründung "Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte".
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1830: Tod seiner ersten Frau Henriette.
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1831: Cholera-Epidemie: Hahnemann behandelt äusserst
erfolgreich Cholera-Kranke; Hahnemann beschreibt die Krankheitsübertragung
durch "kleinste Lebewesen".
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1832: Herausgabe "Allgemeine homöopathische
Zeitung".
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1834: Melanie D'Hervilly kommt nach Köthen, um
sich von Hahnemann behandeln zu lassen.
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1835: Heirat mit Melanie D'Hervilly (1802-1878) und Übersiedlung
nach Paris. Erfolgreiche homöopathische Praxis in Paris.
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1835-1839: Die zweite Auflage der "Chronischen
Krankheiten" erscheint mit vermehrten Prüfungssymptomen
von 47 "antipsorischen Arzneien", Diätvorschriften,
Potenzgrössen.
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1839: Das Wirksamkeitsprinzip: "Homöopathische
Dynamisierungen sind wahre Erweckungen in natürlichen
Körpern der verborgen gelegenen arzneilichen Eigenschaften."
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Am 2. Juli 1843 stirbt Samuel Hahnemann und wird auf "Montmartre" (Paris)
begraben. Später wird er auf dem "Père Lachaise"-Friedhof
beigesetzt.
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Auszug aus
dem
Organon der Heilkunst (1. von 8 Auflagen von 1810) Dr. med. Samuel
Hahnemann
§ 1 Arztberuf
Des Arztes höchster und einziger Beruf ist, kranke Menschen
gesund zu machen, was man Heilen nennt.
§ 2 Heilung
Das höchste Ideal der Heilung ist schnelle, sanfte, dauerhafte
Wiederherstellung der Gesundheit, oder Hebung und Vernichtung der
Krankheit in ihrem ganzen Umfange auf dem kürzesten, zuverlässigsten,
unnachtheiligsten Wege, nach deutlich einzusehenden Gründen.
weiter
zum "Organon der Heilkunst, 6. Auflage"
Film und Hörbuch
Organon
der Heilkunst von Samuel Hahnemann
(Trailer; Youtube)
Mit Unterstützung von adhoc Film entsteht
nach einer Idee von Andreas Jung die filmische
Umsetzung der wichtigsten Paragraphen des „Organon der Heilkunst“.
Als Dr. Samuel Hahnemann rezitiert Andreas Jung im schwarzen Gelehrtenmantel
aus dem Grundlagenwerk der Homöopathie. Die Aufnahmen zeigen
ihn zwischen blühenden Arzneipflanzen, im Torgauer Freihaus
oder am Originalschreibtisch aus Hahnemanns Pariser Zeit. Der Film
ist eine Synthese von moderner Bildsprache und authentischem Text.
Die wichtigste Primärquelle der Homöopathie wird somit
für Studenten und Praktiker, aber auch für Patienten
und Interessierte leichter zugänglich.
Der 1. Teil, die §§ 1-35, sind fertig gestellt und zum
Preis von 39,00 EUR unter info@hahnemann-dashoerbuch.de erhältlich.
2010, pünktlich zum 200. Geburtstag der ersten Auflage des
Organon, soll der gesamte Lehrfilm fertig sein.
Weitere Informationen finden Sie unter www.hahnemann-dashoerbuch.de.
www.adhocfilm.de
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Nicht nur Symptome
behandeln...
Dr.med. Samuel Hahnemann, der Entwickler der klassischen Homöopathie,
hatte erkannt, dass es ein Fehler ist, nur Symptome zu behandeln
und dass wir lernen müssen, den Menschen wieder in seiner
Ganzheit zu sehen.
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