Praxis für
klassische Homöopathie
Beatrice Stutz-Lämmli
Rütliweid 3
CH-6043 Adligenswil
Tel. 041 - 370 04 54
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Tennisarm
Tennisarm
siehe
auch: Frozen Shoulder; Karpaltunnelsyndrom;
Sehnenscheidenentzündung; Fibromyalgie; Rheuma
Der sogenannte Tennisarm kommt nicht nur bei Tennisspielern vor. Durch
chronische Überlastung (Computer, falsche Haltung, ungewohnte
Tätigkeit, usw.) kommt es zu einer Überreizung der Sehnenansätze
am Knochen mit Schmerzen am äusseren, unteren Oberarmknochen.
Durch die Verkürzung der Streckmuskulatur kommt es zudem zu einem
dauernden Zug am Ansatz dieser Muskulatur. In Sehnen und Muskeln entstehen
feine Risse und Entzündungen. Der Tennisellenbogen ist zehn- bis
zwanzigmal häufiger als der Golferellenbogen.
Tennisellenbogen
(Epicondylopathia humeri radialis)
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Überlastungsbedingte Reizung des Sehnenansatzes der langen
Hand- und Fingerstreckmuskeln, an der Aussenseite des Ellenbogens.
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Schmerzen an der Aussenseite des Ellenbogens, in die Streckseite
des Unterarms ausstrahlend.
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Druckschmerz an der Aussenseite des Ellenbogens, oft auch im Verlauf
der Streckmuskulatur am Unterarm.
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Schmerzen beim Ballen der Faust und beim Festhalten eines Gegenstands
mit durchgestrecktem Arm.
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Zunehmende Schmerzen bei Überstreckung des Handgelenks und
der Finger gegen Widerstand.
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Zunehmende Schmerzen bei passiver Beugung von Handgelenk und Fingern.
Golferellenbogen
(Epicondylitis humeri ulnaris)
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Überreizung des Sehnenansatzes der langen Hand- und Fingerbeugemuskeln
an der Innenseite des Ellenbogens.
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Schmerzen an der Innenseite des Ellenbogens, in die Beugeseite
des Unterarms ausstrahlend
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Druckschmerz an der Innenseite des Ellenbogens, oft auch im Verlauf
der Beugemuskulatur am Unterarm.
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Schmerzen beim Ballen der Faust und beim Festhalten eines Gegenstands
mit durchgestrecktem Arm.
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Zunehmende Schmerzen bei Beugung des Handgelenks und der Finger
gegen Widerstand.
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Zunehmende Schmerzen bei passiver Überstreckung von Handgelenk
und Fingern.
Schmerzen im Bereich der Arme (oder Schulter) gehören meistens
zum Bereich der rheumatischen Beschwerden (z.B. Sehnenscheidenentzündung
am Unterarm, Schleimbeutelentzündung, Schulter-Arm-Syndrom).
Ursachen
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Ungewohnte Tätigkeiten (Gartenarbeit, Sport).
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Einseitige Bewegungen (Handwerker, Bauarbeiter, Hausfrauen).
Symptome Tennisarm
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Die Patienten klagen über Schmerzen am Ellenbogen, die
nach oben oder unten ausstrahlen können. Die Schmerzen verstärken
sich bei Anspannung der Unterarmmuskulatur.
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Die Kontraktion der entsprechenden Muskulatur kann so schmerzhaft
sein, dass den Patienten einfachste Bewegungen (Kaffeetasse heben,
Händedruck o. ä.) Schwierigkeiten machen können.
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Die Schmerzen treten meist bei Bewegung des Armes auf.
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Schwellung
Tipps
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Überlastung und monotone Bewegungen meiden.
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Beim Tennis: Umstellung der Schlagtechnik (Trainerstunden nehmen),
Veränderung des Schlägergriffes
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Handgelenksbandage nachts (Beugung verhindern).
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Tagsüber Tape oder Bandage.
Schulmedizinische Behandlung
Die Erkrankung heilt fast immer folgenlos. Bis zum vollständigen
Abklingen der Beschwerden vergehen aber manchmal mehrere Monate.
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Bei einer akuten Entzündung Kühlung, später helfen
eher warme Anwendungen.
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Ruhigstellung im akuten Stadium. z.B. Kein Sport bis die Beschwerden
abgeklungen sind und dann wieder langsam und richtig anfangen.
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In fortgeschrittenem Stadium: Unterarmschiene oder Epicondylitisbandage.
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Schmerzstillende Rheuma- oder Sportsalbe (Salicylsäure, Ibuprofen).
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Abschwellende und entzündungshemmende Medikamente (Salben,
Tabletten).
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Cortisoninjektionen in den Bereich des betroffenen Sehnenansatzes.
Cortison kann jedoch die Sehnen schädigen und zu verstärktem
Muskelrückgang (Atrophie) führen.
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Physiotherapie (z.B. wird die Muskulatur gedehnt, um den Zug zu
verhindern oder Quermassage der Handgelenksmuskulatur).
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Elektrotherapie
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Ultraschalltherapie
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Operation, das kranke Sehnengewebe wird entfernt, die im schmerzhaften
Gebiet liegenden Schmerznervenfasern werden durchtrennt.
Tipps aus der Naturheilkunde
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Feuchte Wickel, Kohlwickel
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Johannisöl einreiben
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Wickel: Kohl, Quark
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Tees: Brennnessel, Löwenzahn
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Salben: Arnika, Beinwell (Symphytum)
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Johanniskrautöl einreiben (Vorsicht vor Sonnenkontakt)
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Essig hat eine schmerzlindernde Wirkung, er führt dem Körper
wichtige Mineralien und Spurenelemente zu, diese beschleunigen den
Stoffwechsel. Essig hat zudem entzündungshemmende Eigenschaften.
Einnahme Essig: 2 TL Apfelessig in einem Glas Wasser, tägl.,
evtl. mit etwas Honig
Essigauflagen/Wickel/ Waschungen: Giftstoffe können über
die Haut ausgeleitet werden
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Alle Massnahmen, die zur Entsäuerung des Körpers beitragen
sind angezeigt, z.B. Basenbäder
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evtl.Vitamin-, Mineralien-Substitution
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Leinöl (2x 1-2 TL tägl.)
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Auf die Ernährung achten (weniger tierisches Eiweiss, Milchprodukte,
saure Nahrungsmittel)
Klassische Homöopathie
Bei einer Behandlung, ob homöopathisch oder schulmedizinisch,
sollten alle Krankheitsfördernden Umstände wie Fehlbelastungen
und Überbelastungen vermieden werden (Arbeitsplatz, Arbeitsabläufe,
Sport, usw.).
Bestehen die Schmerzen schon längere Zeit, ist unbedingt eine
umfassende Konstitutionsbehandlung mit einer ausführlichen
Anamnese nötig. Die Homöopathie verringert die Schmerzen,
Bindegewebe wie Muskeln, Sehnen, Bänder werden gestärkt (diese
Gewebsart reagiert sehr empfindlich auf jegliche Reize). Die Einnahme
von Schmerzmitteln oder das Spritzen von Cortison kann so verhindert
werden.
Meist wurde über Monate medikamentös behandelt. Medikamente
verschleiern leider oft die Symptome und erzeugen Nebenwirkungen. Es
gilt es bei der homöopathischen Behandlung zu unterscheiden, ob
einzelne Beschwerden nicht auch durch medikamentöse Nebenwirkungen
verursacht wurden (sie haben nichts mit Ihnen selber zu tun). Im Laufe
der homöopathischen Behandlung klärt sich für mich oft
das Bild, es tauchen wieder ursprüngliche Symptome auf.
Ein Tennisellbogen spielt sich nicht nur am Gelenk ab, es handelt sich
immer um eine Erkrankung des ganzen Körpers. Für
die Behandlung muss deshalb individualisiert werden. Dazu werde ich
Ihnen als Homöopathin viele Fragen stellen: z.B. über Ihre
früheren Krankheiten, Lebenssituation, seelische Belastungen,
was ihre Beschwerden verbessert, was verschlimmert, wie ist der Schlaf,
usw. Erst die ausführliche Befragung und das
Analysieren ihrer familiären Belastung (vererbte Krankheiten;
Krankheiten in der Familie) gibt mir ein Bild für die Wahl eines
homöopathischen Arzneimittels.
In der Homöopathie werden nicht nur Röntgenbilder und Laborwerte
beachtet, es geht um den ganzen Menschen. Jeder Mensch ist verschieden,
geht anders mit seiner Krankheit um, hat andere Empfindungen, Sorgen
und Ängste. Trotzdem kann eine genaue Abklärung vor der homöopathischen
Behandlung notwendig sein (Befunderhebung). Es ist deshalb von
Vorteil, wenn zu Beginn der Behandlung genaue Diagnosen zur Verfügung
stehen.
siehe
auch: Arthritis; Arthrose; Fibromyalgie; Karpaltunnelsyndrom; Rheuma;
Tennisarm

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