KRANKENKASSEN

Anerkennung bei Krankenkassen

Ich bin als klassische Homöpathin vom EMR (Erfahrungsmedizinisches Register, EMR-Nr: 15 399, neue ZSR-Nr: I189661 seit 01.01.2015, bisher Nr. A539979) und somit bei den meisten und auch grösseren Krankenkassen anerkannt. Zurzeit verwenden über 40 Krankenversicherer das EMR-Qualitätslabel bei der Rückvergütung von Therapien der Komplementär- und Alternativmedizin an ihre Kunden
www.emr.ch (Krankenkassenliste)

Tipp

Sie können z.B. auf der Webseite von HELSANA unter „Privatkunden-Inhalte“, „Anerkannte Leistungserbringer finden“, im Auswahlmenü u.a. „Komplementärtherapeuten“ auswählen, und so die Liste der aktuell vom EMR anerkannten „Komplementärtherapeuten“ einsehen:
www.helsana.ch

Bei der EGK Gesundheitskasse, Visana, Sana24 sowie Vivacare bin ich direkt auf der Therapeutenliste.

Ärztliche Überweisung nicht notwendig

Die Kosten für die Behandlungen werden grundsätzlich von den Zusatzversicherungen für „Alternativ- oder Komplementärmedizin“ übernommen. Eine ärztliche Überweisung ist in der Regel nicht notwendig. Einzelne Hausarzt- oder HMO-Modelle gestatten den Zugang zu frei praktizierenden Homöopathen jedoch nur nach ärztlicher Überweisung. Wenn Sie gerne einen Termin mit mir vereinbaren möchten, empfehle ich Ihnen, sich vorgängig bei Ihrer Krankenkasse zu informieren.

Krankenkasse Grundversicherung (KVG)

Seit 2012 werden Behandlungen in den fünf Methoden Homöopathie, Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), Neuraltherapie und Phytotherapie wieder provisorisch bis Ende 2017 über die Grundversicherung abgerechnet, sofern die Leistung von einem Arzt mit FMH-Fähigkeitsausweis (Zusatzqualifikation Komplementärmedizin) erbracht wird. Bis dahin sollen die umstrittenen Alternativmethoden neu evaluiert werden. Die fünf Behandlungsmethoden waren 2005 nach einer sechsjährigen Testphase aus der Liste der kassenpflichtigen Leistungen gestrichen worden. Am 17. Mai 2009 hat das Stimmvolk den Gegenvorschlag zu einer Initiative angenommen, die verlangte, die Methoden wieder in den Katalog aufzunehmen.

Für nicht ärztliche Therapeuten ändert sich damit nichts. Die allermeisten alternativmedizinischen Behandlungen werden in der Schweiz seit Jahren über die heute rd. 20’000 nichtärztlichen Therapeuten erbracht (lediglich ca. 1’000 Ärztinnen und Ärzte mit Zusatzqualifikation in Komplementärmedizin können über die Grundversicherung abrechnen). Die Vergütung der Behandlungen erfolgt wie bis anhin über die freiwillige Zusatzversicherung. Der entsprechende Therapeut muss dazu eine fundierte Ausbildung erbringen und jährliche Weiterbildungen nachweisen, damit er die Krankenkassenanerkennung behält.

Die Krankenkassen haben bezüglich Kostenübernahme unterschiedliche Konditionen. Bitte erkundigen Sie sich vor der Behandlung direkt bei Ihrer Krankenkasse.

Krankenkasse Zusatzversicherung (VVG)

Sie benötigen eine Zusatzversicherung (VVG) im Bereich der Alternativ- oder Komplementärmedizin.

Krankenkassen erstatten je nach Versicherungsvertrag in der Regel rund 70-90% der Behandlungskosten zurück. Über die genaue Rückerstattung erkundigen Sie sich bitte direkt bei Ihrer Krankenkasse.

Bei den meisten Krankenkassen wird keine Franchise bei der Zusatzversicherung (VVG) verrechnet (im Gegenteil zur Grundversicherung KVG).

Als Patient werden Sie von mir darüber informiert, dass aufgrund der rein naturheilkundlichen Diagnostik und Therapie in der Rechnungsstellung keine klinisch-wissenschaftliche Diagnosen angegeben werden dürfen (Datenschutz) und dadurch bedingt, möglicherweise Leistungen von einer bestehenden Krankenversicherung nicht erstattet werden, was keinen Einfluss auf die Erstattungspflicht zum Ausgleich der Honorarrechnung hat.

Einige Krankenkassen verlangen, dass in der Honorarrechnung anstelle einer „Diagnose“ mindestens ein Hinweis auf „Krankheit“, „Unfall“ oder „Prävention“ gemacht wird.