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Herpes

Siehe auch Fieberblasen; Gürtelrose (Herpes zoster); Mundschleimhautentzündung (Herpesbläschen); Neuralgie; Trigeminusneuralgie (in Bearbeitung) Unter Herpes versteht man eine Gruppe von Virusinfektionen, deren Erreger zur Familie der Herpesviren gehören. Das Herpes simplex Virus Typ 1 (HSV-1) verursacht Lippenherpes (Bläschen an Lippen, Zunge oder Mundschleimhaut), Herpes simplex Virus Typ 2 (HSV-2)

Gürtelrose

Siehe auch Herpes; Fieberblasen; Mundschleimhautentzündung; Windpocken; Neuralgie; Trigeminusneuralgie Bei der Gürtelrose handelt es sich um einen meist sehr schmerzhaften Hautausschlag, der durch eine Reaktivierung des Varicella-Zoster-Virus verursacht wird. Ein Grossteil der Bevölkerung trägt Varizella-Zoster-Viren in sich. Beim Erstkontakt mit dem Virus entsteht die Windpockenkrankheit (spitze Blattern; wilde oder

Grippe

Grippe (Influenza) siehe auch: Erkältungen Grippe ist eine Viruskrankheit, die das Atem-, Nerven- oder Verdauungssystem befällt. Die Ausbreitung erfolgt über Tröpfcheninfektion (Niesen, Husten). Eine Influenza ist selten gefährlich, sie bahnt jedoch oft den Weg für weitere Krankheiten wie Lungenentzündung, Ohrenentzündung, Nebenhöhlenentzündung (meist bakteriell verursacht). Der Infizierte erkrankt, wenn

Kopfgneis

Kopfgneis (Kopfgrind/Seborrhoisches Ekzem) siehe auch Milchschorf; Hauterkrankungen; Ekzeme; Neurodermitis Bei Kopfgneis (Grind) und Seborrhoischem Ekzem handelt es sich um eine Funktionsstörung der Talgdrüsen. An Kopfgneis erkranken v.a. Säuglinge. Die Erkrankung ist nur vorübergehend und völlig ungefährlich. Nach den ersten drei Lebensmonaten ist sie selten. Charakteristisch für Gneis sind

Gerstenkorn

Gerstenkorn – Hordeolum („Urseli“ – „Gritli“) Beim Gerstenkorn (Hordeolum) handelt es sich um eine akute bakterielle Entzündung des Augenlids (Staphylokokken), die von einer Talg- oder Schweissdrüse ausgeht. Durch die Entstehung eines Eiterpfropfes, bzw. Drüsensekretpfropfes verstopft sich der Drüsengang. Die ersten Symptome sind eine Rötung und eine lokalisierte schmerzhafte

Gebärmutterhalskrebs

Krebs des Gebärmutterhalses (Zervixkarzinom) Der Gebärmutterhals verbindet die Scheide mit der Gebärmutterhöhle und endet im Gebärmuttermund. Gebärmutterhalskrebs wird nach heutigen medizinischen Erkenntnissen durch Papilloma-Viren verursacht. Papilloma-Viren werden durch Geschlechtsverkehr übertragen. Im Zusammenhang mit dem Zervixkarzinom spielen Risikofaktoren eine wesentliche Rolle (s. weiter im Text). Vor allem die Hochrisiko-Typen

Gallensteine

Gallensteine (Cholelithiasis) Siehe auch: Gallenblasenentzündung Für die Fettverdauung im Dünndarm, bzw. Zwölffingerdarm, produziert die Leber Galle, diese wird in der Gallenblase eingedickt und zwischengelagert. Nach einer fettreichen Mahlzeit entleert sich die Galleblase über den Gallengang in den Dünndarm, sie dient der Fettverdauung. Die Galle spielt eine wichtige Rolle

Fieberblasen

Fieberblasen (Herpes labialis) Siehe auch: Mundfäule; Herpes; Gürtelrose Fieberblasen sind eine lästige, im Allgemeinen aber harmlose entzündliche Veränderung der Haut. Fieber- und Herpesblasen verheilen normalerweise ohne Narben. Verursacht werden Fieberblasen durch ein Virus(HSV-1 = Herpes-Virus Typ 1). Herpes labialis wird durch Tröpfchen-Infektion oder durch direkten Kontakt (Küssen, Berühren

Erkältungen

siehe auch: Grippe, Husten, Nebenhöhlenentzündungen Ein grippaler Infekt wird durch Viren hervorgerufen. Die Ansteckung erfolgt meistens durch Tröpfcheninfektion (Niesen, Husten, Sprechen, Hautkontakt). Je nach Virus kommt es zu unterschiedlichen Beschwerden wie Schnupfen, Husten, Heiserkeit, Hals- und Schluckbeschwerden, Kopfschmerzen, Fieber, Schüttelfrost, Abgeschlagenheit . Meist klingt die Erkältung nach acht

Gehirnerschütterung

Gehirnerschütterung (Commotio cerebri) Eine Hirnerschütterung ist die mildeste Form eines Schädel-Hirn-Traumas. Hervorgerufen wird eine Hirnerschütterung durch äussere Gewalteinwirkung (Sturz, Schlag auf den Kopf). Als Folge davon kommt es zu Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Lichtscheu und Kopfweh. Es gibt verschiedene Schweregrade. Im Normalfall ist kein bleibender Schaden zu

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